Fußbodenheizung

Grundsätzlich ist Parkett geeignet für die Verlegung auf Fußbodenheizung. Es müssen allerdings einige Punkte bei der Auswahl beachtet werden. Dunkle Hölzer sind bei der Auswahl in Bereichen mit Fußbodenheizung zu bevorzugen, von einer “schwimmenden” Verlegung ist abzuraten. Voraussetzung ist ein Protokoll der Aufheizphase des Estrichs, ebenso wie eine markierte Messstelle, die durch den Heizungsplaner auszuweisen ist. Der gebräuchlichste Heizungstyp ist die so genannte Warmwasser- Fußbodenheizung. Die Temperatur der Warmwasser-Fußbodenheizung muss steuerbar sein. Um Schäden am Parkettboden zu vermeiden, darf die Oberflächentemperatur am Parkett an keiner Stelle 27° C überschreiten. Bei Beginn jeder Heizperiode darf die Temperatur nur stufenweise (1-2 Tage) bis auf die maximale Oberflächentemperatur gesteigert werden.

Auf keinen Fall sollten Sie Parkett auf eine Elektro-Fußbodenheizung verlegen. Solche Heizungen sind sowohl in der Intensität als auch in der Geschwindigkeit zu hoch. Dadurch bedingte, extreme Schwankungen können zu irreparablen Schäden am Parkett führen. Bei einer laufenden Fußbodenheizung ist es mit konventionellen Mitteln nicht möglich, eine relative Luftfeuchtigkeit einzuhalten. Es empfiehlt sich daher, ein Luftbefeuchtungsgerät einzusetzen, das auf das Raumvolumen abgestimmt ist. Wird über einen gewissen Zeitraum eine relative Luftfeuchtigkeit von 45% unterschritten, so kann dies beim Parkettboden zu dauerhaften Schäden führen (Kontrolle durch Hygrometer). Bei der Verwendung von Teppichen auf dem Parkett, während der Heizperiode, muss in diesen Bereichen mit einem verstärkten Fugenbild gerechnet werden (Hitzestau).